Trinkwasser und Gesundheit

Wasser - ist gesund:

  • Tag für Tag setzt unser Körper 2,5 Liter Wasser um. Trinken Sie deshalb täglich 1,5 bis 2 Liter, um Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu erhalten.
  • Warten Sie nicht auf den Durst - er ist ein Notsignal Ihres Körpers. Trinken Sie lieber in kleinen "Portionen" über den Tag verteilt.
  • Stellen Sie sich im Büro einfach ein Glas Wasser auf den Schreibtisch, um sich ans Trinken zu erinnern. Und nicht vergessen nachzufüllen!
  • Reines Wasser ist das beste Mittel zum Ausgleich Ihres Flüssigkeitshaushalt. Zucker, Alkohol und Koffein können dagegen negative Einflüsse haben.
  • übrigens: Wer geügend trinkt, vermindert die Faltenbildung der Haut. Wasser macht also auch schön!
  • Seit Sebastian Kneipp wissen wir um die Heilkraft des Wassers. Kurzes kaltes Abbrausen unter der morgendlichen Dusche bringt den Kreislauf in Schwung und beugt Erkältungen vor.
  • Inhalieren hilft bei Erkältung: Einfach Heilpflanzen wie Pfefferminze oder Salbei in heißes Wasser geben und den Wasserdampf langsam einatmen.
Unsere Trinkempfehlung:

Personen Menge
Erwachsene: 2 - 3 Liter
Kinder ab 10 Jahre: 2 Liter
Kinder bis 10 Jahre: 1,5 - 2 Liter


Verantwortung statt Sparsamkeit, Wasserknappheit in Europa kein Thema

Deutschland ist eines der wasserreichsten Länder – und eines der sparsamsten. Durch neue Technologien und bewusstem Umgang wurde seit 1990 immer weniger Trinkwasser verbraucht. Sachsen und Thüringen haben mit täglich rund 90 Liter je Einwohner sogar den geringsten Verbrauch. Der deutsche Mittelwert von 127 Litern wird nur von Belgien unterboten. Doch die allgemeinen Grundkosten der Wasserversorgung lassen sich nicht „wegsparen“. Der Spareffekt im eigenen Geldbeutel ist daher meist auch viel kleiner als „gefühlt“.

Bei einem Wasserversorgungsunternehmen sind 80 bis 90% der Aufwendungen Fixkosten, die unabhängig vom individuellen Wasserverbrauch unserer Kunden anfallen. Dies sind beispielsweise Kosten für den Bau, die Pflege und Instandhaltung des Rohrnetzes oder das Personal für die Wasserwerke. Darüber hinaus müssen ständig Wasserreserven für einen Spitzenbedarf (z.B. trockener Sommer) vorgehalten werden. Denn die Leitungsnetze können mit ihrer langen Lebensdauer (80 Jahre) nicht kurzfristig durch neue ersetzt und dem schwankenden Bedarf angepasst werden. Dies würde erhebliche zusätzliche Kosten verursachen, die letztendlich über die Anhebung der Wasserentgelte an die Abnehmerschaft weiter gegeben werden müssten.

Bei einer Reduzierung der abgegebenen Wassermenge steigen folglich die spezifischen Preise je Kubikmeter, da die zwangsläufig anfallenden fixen Kosten auf eine kleinere abgegebene Wassermenge verteilt werden müssten. Die Jahresbelastung pro Einwohner aus dem Bezug von Trinkwasser ändert sich jedoch dagegen nur wenig, wenn die höheren spezifischen Preise dann mit einer geringeren Wassermenge multipliziert würden. Ein übertriebenes Sparen am Wasserverbrauch ist damit nicht zielführend. Denn wenn weniger Wasser durch die Leitungen fließt, bleibt das Trinkwasser teilweise im Netz stehen und es könnte zu Beeinträchtigungen der Qualität kommen. Um dies zu verhindern, müssten dann kostenintensive Rohrnetzspülungen durchgeführt werden. Die höheren Aufwendungen bedeuten damit zwangsläufig höhere Kosten.


Anforderung an Trinkwasser gemäß DIN 2000

Nach der aktuellen Trinkwasserverordnung hat Trinkwasser festgelegte Güteeigenschaften zu erfüllen. So muss es "frei von Krankheitserregern, keimarm, ohne gesundheitsschädigende Eigenschaften, klar, farblos, kühl, geruchlos und geschmacklich einwandfrei" sein. Außerdem sind verbindliche Grenzwerte für Inhaltsstoffe festgelegt, die in täglichen Kontrollen durch Wasserwerke, Gesundheits- und Aufsichtsbehörden überprüft werden. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel - Wir sorgen dafür, dass Sie es rund um die Uhr genießen können. Darüber hinaus ist Wasser ein preiswertes Lebensmittel. Die Aufwendungen für den Tagesverbrauch einer Person (ca. 100 l) betragen gerade mal dem Wert eines halben Bäckerbrötchens.


Wasser - Grundlage aller biologischen Vorgänge im Körper

Wasser ist die Grundlage aller biologischen Vorgänge in unserem Körper. Schon nach einem zwei- bis viertägigen Flüssigkeitsmangel kommt es zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Ein Flüssigkeitsverlust von zehn Prozent des Körpergewichts führt zu Desorientierung, Schwindel, Schwäche und Apathie bis hin zu Bewusstlosigkeit. In ganz schweren Fällen können Nieren- und Kreislaufversagen auftreten.


Wasser - Warum soviel trinken?

Da unser Körper aus ca 60% Wasser besteht und unser Gehirn sogar zu 90%, ist es sehr wichtig, den Körper mit genügend Wasser zu versorgen. Einige Folgen von chronischem Wassermangel äußern sich in typischen Krankheiten:

  • Kopfweh
  • Magenschmerzen
  • Verstopfung
  • Übergewicht

Quelle der Informationstexte: wasser-aqualino.de